Leuchtturm Pilsum

Umzu Emden

Die zweite Tour startete und endete in Emden. Die Anreise mit der Bahn von Leer ist wieder unspektakulär, dank Niedersachsenticket (mit Fahrradtageskarte) sogar vergleichsweise günstig.

    • Plan: 62,3 km, 80 hm, 3h41 mi
    • Komoot: 63,7 km, 70 hm, 3h41 min
    • Strava: 58,8 km, 123 hm, 3h37 min (Start erst kurz hinter Emden)

Einmal Otto besuchen

Immer die Küste entlang, vorm Deich, auf dem Deich, hinterm Deich, zwischen den Schafen hindurch – bis zum Pilsumer Leuchtturm. Erst sieht man ewig keine Menschen (nur Schafe) und plötzlich ist alles voller Ausflügler, die „Ottos Leuchtturm“ sehen wollen. So richtig spannend ist der nicht, aber er spendet Schatten und bietet die Gelegenheit zu allerlei Sozialstudien. Ganz vorne: Unterhaltungen zwischen Eltern und halbwüchsigen Sprösslingen. „Das ist laaangweilig!“ „Wenn du den Deich hoch gehst, kannst du die Nordee sehen.“ *augenverdrehen* „Toll… Die hab ich doch schonmal gesehen.“

Ansonsten gibt es entlang des Weges noch ein paar weitere Leuchttürme (z.B. in Campen) und Windmühlen (zwei alte in Rysum und Hinte und ganz viele neue überall).

Emden

Den Nachmittag habe ich dann in Emden verbracht. Die Stadt ist ganz nett, aber ich muss gestehen, dass ich mehr erwartet hätte. Der Delft mit den historischen Schiffen und den Delftspuckern läd zu einem gemütlichen Spaziergang ein, der Rest der Altstadt ist dann schnell erkundet.

Ich hatte eine weitere Tour geplant, die in Emden enden sollte, damit ich die Stadt noch weiter erkunden kann, falls der eine Nachmittag nicht reicht. Diese Tour kann wohl umgeplant werden. Es sei denn ich lege sie auf den Freitag, da wird Otto Waalkes im Otto Huus seine Autobiographie vorstellen…

Sicher wären auch einige der Museen einen Besuch wert, aber bei diesem grandiosen Wetter bleibe ich doch lieber draußen.

Aber Essen kann man hier ganz gut, z.B. im Grand Cafe am Markt. Ein sehr frischer und sehr großer Salat ist genau das richtige für heute.

Auf dem Marktplatz wurde ich noch von einem älteren Herrn auf mein „tolles Fahrrad“ angesprochen, das seiner Meinung nach nur einen Fehler hat, nämlich nicht aus Stahl, sondern aus Aluminium gefertigt zu sein. Mit diesem „Makel“ kann ich aber sehr gut leben. Wir fachsimpelten noch ein bisschen über Fahrradausstattungen, E-Bikes und interessante Routen, was mich nur noch hibbeliger werden lässt, endlich den Elberadweg in Angriff zu nehmen.

Gestern und Morgen

Das war gestern (Rheiderland). – – – So gehts weiter (Ins Moor).

Die Route

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.